Finanzierung
Hier gibt es Informationen, wie man sich ein Doktoratsstudium finanzieren kann. Prinzipiell ist dazu zu sagen, dass ein PhD-Studium einer Vollzeitbeschäftigung entspricht. Insofern sind die Möglichkeiten der Finanzierung eingeschränkt. Es gibt folgende Möglichkeiten:
- Reich sein und/oder reiche Verwandte haben: die mit Abstand angenehmste, wenn auch am wenig häufigste Variante.
- Anstellung als Projektassistentin bzw. Projektassistent: Hier arbeitet man an einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt, welches durch Dritte (z.B. FWF, EU, Industrie) finanziert wird. Aus dem Projekt ergibt sich dann auch die Dissertation.
- Anstellung als Universitätsassistentin bzw. Universitätsassistent: Diese Stellen werden direkt aus dem TU-Budget bezahlt (31 Std./Woche). Neben Forschung kann man auch für Lehre und Verwaltungsaufgaben herangezogen werden. Siehe auch Personalabteilung TU Wien.
- Anstellung in einem Doktoratskolleg: Ähnlich Projektassistent, meistens Teilzeit-Anstellung (15-30 Std./Woche). Siehe auch Liste der Doktoratskollegs an der TU Wien.
- Stipendium: es gibt sowohl Stipendien der TU, als auch von der Studienbeihilfebehörde (siehe http://www.stipendium.at) und anderen Einrichtungen (siehe auch links). Voraussetzungen für den Erhalt eines Stipendiums für das Doktoratsstudium können hier nachgelesen werden. Weitere Informationen zu Stipendien an der Technischen Universität Wien erhält man im Sozialreferat.
Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, z.B. neben einer regulären Arbeit eine Dissertation zu schreiben. An der Technischen Universität Wien ist es in vielen Fachbereichen üblich, angestellt zu werden. Ab dem 1.10.2009 gilt für alle neuen Angestellten der Kollektivvertrag. Die Fachschaft Doktorat tritt für eine angemessene Bezahlung aller Doktorandinnen und Doktoranden ein, da diese "innovation workers" sind und viel Forschungsarbeit leisten. Insofern fordern wir eine Anstellung aller Doktoratsstudies für 40 Stunden nach dem Kollektivvertrag. Der FWF-Satz beträgt nur 30h.